Die „Mansagts“ wissen mehr über Hunde als so manchem von uns lieb ist, und jeder hat bestimmt schon mal mit ihnen auf der Hundewiese, im Wald oder in der Hundeschule Bekanntschaft gemacht:

Mansagt: Der Hund muss gehorchen

 

Mansagt: Der Hund braucht viel Beschäftigung

 

Mansagt: Der Hund muss dreimal täglich spazieren gehen

 

Mansagt: Der Hund ist ein Lauftier

 

Mansagt: Das machen die schon unter sich aus

 

Mansagt: Der will doch nur spielen

 

Mansagt: Der Hund muss schnüffelnd Zeitung lesen dürfen

 

Mansagt: Positive Verstärkung ist Erziehung ohne Druck und Strafe

 

Mansagt: Der Hund muss innerhalb von 2 Sekunden bestätigt werden sonst verknüpft er sein Verhalten mit dem Signal nicht

 

Mansagt: Der Hund muss auch mal Hund sein dürfen

 

Manruft: Meiner tut nix

 

Mansagt: Er darf sein Futter nicht verteidigen

 

Mansagt: Der Hund ist der beste Freund des Menschen

 

Ich sage: Solange man das sagt, ist der Hund nicht unser bester Freund, sondern allenfalls ein Mittel um Mansagts Bedürfnisse zu befriedigen, und eine Ausrede für Mansagts Unfähigkeit seinen Hund zu verstehen und artgerecht zu erziehen.

 

Nehmen wir unseren Hund stattdessen an als das was er ist, und schon immer war:

 

Ein sozial lebender Beutegreifer